4 Wochen Ferien

Die Fahrradpause tut mir gut! Zusammen mit Anna geniesse ich für vier Wochen ein Reiseleben mit anständigen Hotels, gutem Essen und viel Kultur- Sightseeling. Ich erhoffe mir, in diesen vier Wochen auch ein bis zwei Kilogramm ‚anfüttern‘ zu können, um diese dann später wieder abstrampeln zu können.
Nach ein paar Tagen Saigoner- Grossstadtleben verlassen wir im Boot das Verkehrs- und Lärmchaos Richtung Mekongdelta. Der Mekongfluss teilt sich hier nach viertausend Kilometern in neun grosse Mündungsarme auf und schafft dadurch viele Inseln. Mit diesem Süsswasserreichtum ist das Mekongdelta DAS grosse Reis-, Kokosnuss-, Zuckerrohr- und Obstanbauzentrum von Vietnam. Mit Booten lassen wir uns durch kleinste Wasserstrassen fuehren, besuchen Bauerndoefer und schwimmende Märkte.

Schwimmender Markt Schwimmender Markt 2

Auch die Weiterreise ins nahe gelegene Kambotscha geschieht via Schnellboot, wobei wir zweimal die Uferböschung hochklettern müssen, um den Ausreisestempel von Vietnam und das Einreisevisum für Kambotscha zu erhalten. Im Schnellboot sitzt auch eine holländische Reisegruppe mit einer jungen Reisebegleiterin, welche nicht bereit ist, dem vietnamesischen üllner im Namen der Reisegruppe eine inoffizielle Ausreisegebuehr zu bezahlen. Ihre ungeschickte Verhandlungstechnik führt dazu, dass der Zollbeamte seine Macht spielen lässt: Schlussendlich will er, dass alles Reisegepäck durchleuchtet wird. So klettern wir alle mit unserem Gepäck schwitzend die Böschung hoch zum Röntgenapparat und dann wieder runter (das wäre mir auf dem Rad sicher nicht passiert). Nach einer mehrstündigen Weiterfahrt auf einem Seitenarm des Mekongs legen wir in der kambotschanischen Hauptstadt Phnom Penh an. Phnom Penh präsentiert sich im Gegensatz zu Saigon mit vielen grünen Parkanlagen, breiten Boulvards und weniger hupendem Verkehr. Beeindruckend wirkt der riesige Köngispalast mit seinen goldenen Dächern, das Nationalmuseeum mit Artefakten aus der Angkorepochen und die täglichen kurzen und intensiven Regenschauern, welche die Luft für ein paar Stunden angenehm kühlt und die Strassen in kleine Seen verwandeln.

Koenigspalast Regen Schnurverkauefer

Die naechsten 300 km nach Siem Reap als Ausgangspunkt für die Tempelanlagen von Angkor legen wir im Bus zurück. Damit wir Angkor ausgiebig geniessen können, kaufen wir uns einen 7-Tage-Besucherpass und lassen uns immer wieder mit einem TukTuk zu verschiedenen Tempeln hinausfahren. Natürlich reichen sieben Tage nicht aus, um alle Tempelruinen entdecken zu können, doch bleiben wir mit diesem Zeitbudget sicher länger als der ‚Durchschittstourist‘ in Siem Reap. Damit ich keine ‚Tempelüberdosis‘ bekomme, handle ich jeden Tag mit Anna ein Zusatzprogramm aus, z.B. den frühmorgigen Besuch des Zentralmarktes, einen langen Mittagsschlaf im Schatten von eingebrochenen Tempelmauern oder auch mal einen ‚tempelfreien‘ Ruhetag….

Angkor Wat Anna und Hans Buddhaverehrung Preah Ko Preah Khan

Nach vielen Tempeln und Amoks (kambotschanisches Nationalgericht) fahren wir in einem 14 Stunden Marathon zurück nach Saigon (Vietnam) um dann tagsdarauf nach Hue weiterzufliegen.
Hue, die ehemalige Kaiserstadt präsentiert sich am ersten Tag von einer kühlen Seite: Nieselregen und kühle 24 Grad errinnern uns mehr an die Schweiz denn an Südostasien. Zu Fuss erlaufen wir die riesengrosse Zitatelle und den im chinesischen Stil erbauten Kaiserpalast. Mit dem Motorrad tuckern wir durch die Umgebung und erkunden die verstreuten Kaisergraeber. Diese palastartigen Gräber wurden nach verschiedenen Gesichtspunkter erbaut und sie fügen sich harmonisch in die hügelige, mit Pinien bewachsenen Landschaften ein.

Fahnenturm chinesische Ziegel
Hoi An, die amThu Bon Fluss gelegene ehemalige Handelsstadt ist unsere nächste Zieldestination. Die Stadt präsentiert sich lieblich und wahnsinnig touristisch, mit vielen alten Gebäuden und mit unzählingen Schneiderläden. Es fällt schwer, beim Stadtbummel Hunderte von Schneiderläden zu ignorieren und sich kein Kleid oder Anzug schneidern zu lassen. Wobei ich sagen muss, dass mir dieses ignorieren leichter fällt als Anna. So beschränke ich mich auf den Kauf eines Langarmhemdes, welches mich bei den kommenden Fahrradkilometern von der Sonne schützen wird, während Anna hier doch einem gewissen ‚Kaufrausch‘ erliegt… Wir wohnen in einem kleinen Hotel, in welchem die Zimmern mit Orchideenblüten verziehrt- und die Handtücher zu Schwänen gefaltet sind. Der ideale Ort, um die verbleibenden Ferientage zu planen und auf die in Auftrag gegebenen Kleider zu warten.

Strasse in Hoi An Japanische Bruecke Familienschrein der Familie Hu

4 weeks holiday (by babelfish)

The bicycle break does to me well! Together with Anna I enjoy a travel life with decent hotels, good meal and much cultural Sightseeing for four weeks. I expect, in these four weeks also feet up one or two kilograms to restart my bike trip after the holiday.

After few days a majority city life leave we in the boat the traffic and noise of Saigon direction Mekong delta. The Mekong stream divides itself here after four thousand kilometers in nine smaller streams and creates thereby many islands. The Mekong delta is THE large rice-, coconut-, sugarcane and fruit center of Viet Nam. With boats we cruising by smallest water ways, visit ourselves small farmer villages and swimming markets.

We travel with the speedboat after Cambodia. In the speedboat sits also a Dutch travel’s group with a young travel companion, who is not ready to pay to the Vietnamese toll keeper an unofficial departure fee. Their awkward method of negotiating to the fact that the customs officer play its power load: Finally it wants that all luggage is analyzed. Thus we all climb with our big luggage up the riverbank to the x-ray and back to the boat. After a lasting several hours boat trip we arrived the capital Phnom Penh. Phnom Penh presents itself contrary to Saigon with many green parks, spreads Boulvards and less honking traffic. Impressing the enormous kings palace with its golden roofs, the national museum with artifacts from the Angkor age. The daily short and intensive rainstorms cools the air for a few hours pleasantly fresh down and transform roads into small seas.

We drive 300 km to Siem Reap in the bus. Siem Rep is our starting point for the visit of the temples of Angkor. We buy a 7 days entrance ticket and visit the tempels with the TukTuk. Naturally seven days are not sufficient, in order all temple ruins to discover. So I get not a ‚ tempel over dose‘ , I’m looking for a daily special activities, for example visit the central market, a long midday sleep in the shade of broken temple walls or also a ‚ tempelfree‘ quiescent day…

After many temples and Amoks (national Cambodia dishes) we drive in 14 hours a marathon back to Saigon and fly to it to Hue.
Hue, the former emperor city presents itself on the first day from a cool side: Drizzle and cools 24 degrees remember us more to Switzerland at Southeast Asia. To foot we explore the giant-large Zitatelle and the emperor palace built in the Chinese style. With the motorcycle we drive by the environment and explore the scattered emperors tombs. These palace-like tombs were built after different standpoints and they stay harmoniously into the hilly landscapes with pines.

Hoi An, the old trading town on the side of the Thu Bon river is our next destination. The city presents itself lovely and touristy, with many old buildings and thousands tailoring shops. Its not easy for Anna to ignore this shops. We live in a beautiful small hotel and plan the remaining holidays days and wait for Anna‘ s dresses.

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4 Kommentare zu „4 Wochen Ferien“

  1. hallo hans,
    dein reisetagebuch und die bilder sind ganz toll. habe mich auch über deine ansichtskarte sehr gefreut, vielen dank! gibst du einen reiseführer raus wenn du zurück bist?
    häb sorg zueder
    viele grüsse theres

  2. Hallo Hans
    Sylvia, Hanni, Hans und ich sitzen in der Küche und schauen uns deine neuen Fotos an. Hanni liest uns den Text vor. Alle fragen wir uns, ob Du vielleicht bald schon wieder nach Hause kommst?
    Hans meint: Hanni ist schon wieder erfreulich gut zu Fuss! Es fehlt ihr noch ein klein wenig der Trainingsfleiss, aber es kommt gut.

    Liebe Grüsse von
    Sylvia, Hans, Hanni und Philipp

  3. Lieber Freund
    Eindrückliche Fotos wie immer (mit vielen Tempeln 😉 , süffiger Text und immer aktuell im Inhalt, machen deinen Blog immer wieder zu meinem persönlichen Favoriten !

    PS:Auch dein Englisch tönt ja schon recht differenziert…

    Liebe Grüsse aus der EM Host City Bern
    Rolf, Simone, Luis, Malu und Delia

  4. Hello Hans,

    I was able to read your blog with the help of babel fish. Your
    English sounds funny when translated, hahaha.

    I love your photos. I see you were able to get a pair of pants.

    I see you went to Thailand, I was there with my family last May 4 to May 10. I guess you were on the road on your bicycle. Keep on biking and take care.

    edwin chiu
    Philippines

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