03.23.08
Ostern in Viantiane / 2593km
Viel erlebt im Norden von Laos: Ein Teilstück meiner Reise habe ich auf einem schmalen Transportboot mit lärmendem Motor zurückgelegt. Das Fahrrad band der Käpten mit einem Seil am Boot fest, damit es bei der Fahrt über die Stromschwellen auch möglichst im Boot bleibt!

Die Tempelstadt Luang Prabang, zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, hat sich mir trotz den vielen Touristen als wunderschön präsentiert: Die vielen Wats und Mönche, die alten französischen Villen, der ruhig fliessende Mekong zeigten sich von der besten Seite. Auch schmeckt mir der laotische Kaffee, gesüsst mit süsser Kondensmilch und die Patiserie der Bäckerein hier besonders gut. Heute bin ich auch schon soweit, dass ich mich zwischendurch mal auf eine Pizza oder ein American Breakfirst freue.
Treffe fast jeden Tag auf Radler, die meisten auf einer Tour zwischen Thailand, Kambotscha, Vietnam und Laos unterwegs sind. So radle ich nicht mehr alleine, sondern immer wieder in Begleitung von Amerikanern, Australiern, Franzosen, Kanadiern, Schotten, und und und…

Im touristischen VangVieng (dort gibt es nur Traveller) haben wir Radler dann auch gemeinsam ein Tubing gemacht. Wir liessen uns mit einem TukTuk ein paar Kilometer stromaufwärts transportieren, um uns dann, in aufgepumten LKW-Schläuchen sitzend/liegend, stromabwärts treiben zu lassen. Unterwegs werden wir von unzählingen Bars begleitet, welche uns mit lauter Bob Marley Musik begrüssen und uns zu Aktivitäten wie Klettern an Felsen, Seilschwingen und, natürlich, zum Trinken von Beerlao und anderem ködern wollen (auch ‘fishing for Falang’ genannt). Erst in einer Gruppe macht eine solche Aktivität Spass… Nach ein- spätestens zwei Tagen habe ich dann auch alles gesehen und freue mich wieder auf die Weiterfahrt.
Damit wir der Hitze länger aus dem Weg gehen zu können, brechen wir schon um 6.00 Uhr, kurz nach Sonnenaufgang, auf. Ab 11:00 Uhr steigt das Thermometer dann auf 30 bis 35 Grad an. Es ist das typische Wetter für Südostasien, heiss und trocken… und ab Mai/ Juni soll es dann nass und hoffentlich auch ein bisschen kühler werden…
Hier in Vientiane, der Hauptstadt von Laos, wird sich unsere ‘Radlertruppe’ auflösen. Die meisten werden weiter nach Thailand ziehen, nur Leslie und Chris werden noch ein Stück mit mir fahren, um dann nach Vietnam zu gelangen. Ich halte dann südwärts, Richtung Kambotscha und Südvietnam.
Easter in Vientiane (by babelfish)
03.03.08
In Nordlaos / 1692km
Nachdem ich die letzten Kilometer in China auf der noch gesperrten und dadurch verkehrsfreien Autobahn zurückgelegt habe, wechsle ich problemlos nach Laos.
Und – Laos ist anders: Die Strasse in einem Topzustand mit Kilometermarkierungen und Distanzangaben zu anderen Orten, ’Sabadii’ (‘hallo’) rufende und winkende Kinder an den Strassenrändern, Dörfer aus Holzhäusern – und fast kein Strassenverkehr. Die Strasse weiterhin in bergigen Himalayaausläufern. Ich sehe mehr Wälder am Wegesrand. Beim Lunchstopp werde ich von Kindern umzingelt, welche meine Aktivitäten aus einem sicheren Abstand beobachten. Kinder tragen ihre jüngeren Geschwister auf ihren Rücken, Frauen ziehen mit Arbeitsgeräten auf die Felder, Kühe und Schweine spazieren umher, die Hunde sind wieder freundlich ruhig. Nun ist es auch warm geworden, mein kleiner Thermometer klettert an den sonnigen Tagen problemlos auf 25 bis 30 Grad Celsius. Das Essen wiederum präsentiert sich unterwegs weniger umfangreich: Nudelsuppen mit Salatblättern, Klebreis, Früchte wie Bananen und Wassermelonen, Gemüse wie beispielsweise Tomaten oder Karotten finde ich auf allen Märkten.
In north Laos / 1692 km (by babel fish)









